Erst das Geschäft.
Dann die Technik.
Ich wähle Technologien danach aus, wie gut sie zu den Abläufen, zur gewünschten Flexibilität und zu den Gesamtkosten passen – nicht nach dem lautesten Marketing.

Gehostete Plattformen können für einen schnellen Start sinnvoll sein, bringen aber feste Grenzen mit. Offene Systeme bieten mehr Freiraum, hängen jedoch oft von einem uneinheitlichen Plugin-Ökosystem ab. Wenn ein Unternehmen individuelle Funktionen und langfristige Kontrolle braucht, bevorzuge ich häufig OpenMage.
Nicht für jedes Unternehmen ist dieselbe Plattform die richtige.
Warum Magento 2 für viele normale Unternehmen aus meiner Sicht nicht die beste Wahl ist
Meiner Erfahrung nach ist Magento 2 für viele kleine und mittlere Unternehmen eine überkomplexe und ressourcenhungrige Enterprise-Plattform. An Funktionen mangelt es nicht. Die Frage ist vielmehr, ob Aufwand, technische Komplexität und Gesamtkosten im Verhältnis zum tatsächlichen Bedarf stehen.
OpenMage bietet dagegen eine gepflegte, modernisierte und deutlich überschaubarere Grundlage. Damit lassen sich umfangreiche Anpassungen umsetzen, ohne jedem Unternehmen den Aufwand einer Enterprise-Plattform aufzubürden.
Shopify, BigCommerce, WooCommerce, PrestaShop, OpenCart und auch Magento 2 können je nach Situation sinnvoll sein. Entscheidend sind die geschäftlichen Anforderungen, die Gesamtkosten und die langfristige Tragfähigkeit – nicht der aktuelle Trend.
Gehostete Plattform oder eigenes System?
Eine gehostete Plattform ist ein bisschen wie Mieten: Man kann schnell einziehen, bleibt aber innerhalb fremder Vorgaben und zahlt dauerhaft für ein System, das einem nicht wirklich gehört. Eine individuelle Lösung ist eher wie Eigentum: Sie braucht mehr Vorbereitung, lässt sich dafür aber an die eigenen Anforderungen anpassen. Ob sich das rechnet, hängt davon ab, wie viel Handarbeit, Einschränkungen und laufende Kosten dadurch tatsächlich wegfallen.